(Krampfandern)

Venenerkrankungen gehören in der westlichen Welt zu den häufigsten Erkrankungen. Die Zunahme wird auf das bewegungsarme Leben in den Industriegesellschaften zurückgeführt.

Weitere oder begleitende Ursachen sind Vererbung, Alter, hormonelle Faktoren, Übergewicht, Diabetes mellitus, Thrombose in der Vorgeschichte.

Erste Anzeichen sind Hitzegefühl, Spannungsgefühl, Kribbeln oder Krämpfe in den Beinen, stechende Wadenschmerzen, schwere oder geschwollene Beine, Besenreiser.

Die Abklärung umfasst neben der körperlichen Untersuchung und Erhebung der Vorgeschichte auch apparative Untersuchungen.
Angeboten werden:

  • Lichtreflexionsrheographie (LRR)
  • Ultraschall-Doppler-SonographieIn der Therapie kommen Erkennung und Verminderung von Risikofaktoren, medizinische Kompressionsstrümpfe, Verödung (Sklerosierung) von Krampfadern, ggf. Weiterleitung zur operativen Behandlung in Betracht.Folge von unbehandelten Venenerkrankungen kann das „offene Bein“ (Ulcus cruris) sein, ein Geschwür des Unterschenkels.Neben den o.g. Untersuchungsmethoden umfasst die Therapie die sachgerechte Wundbehandlung, immer mit der begleitenden Bindenbewicklung (Kompressionstherapie), später Tragen von Kompressionsstrümpfen, apparative Kompressionstherapie und/oder operative Verfahren.