Hautkrebs

  • In Australien, in den USA, in Asien und auch in Europa nimmt die Zahl der Hautkrebsfälle stark zu.
  • Eine Entwicklung, die die Medizin auf der einen Seite dazu zwingt alle Möglichkeiten im Kampf gegen den Hautkrebs zu nutzen und auf der anderen Seite dazu anhält, nach immer besseren Methoden zu suchen.
  • Die PDT ist eine dieser modernen wirksamen Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist Photodynamische Therapie?

  • Die PDT ist eine wirksame und vor allem gut verträgliche Behandlungsmethode, mit der man bestimmte Formen krankhaft veränderter Hautzellen therapieren kann.
  • Es handelt sich hierbei um ein schonendes und minimal invasives Verfahren, welches sich bei der Behandlung von krankhaften Haut- veränderungen durchsetzt.

Wie funktioniert Photodynamische Therapie?

  • Im ersten Schritt werden betroffene Hautzellen durch Auftragen einer Creme extrem empfindlich für ein bestimmtes Licht gemacht.
  • Danach belichtet man die behandelte Haut mit eben diesem Licht (intensives, rotes Kaltlicht).
    Die krankhaft veränderten Zellen werden dadurch zerstört.
  • Die zerstörten Zellen werden abgestoßen und durch gesunde, frische Zellen, die durch Teilung aus benachbarten Hautzellen entstehen, ersetzt.

Was kann man mit einer PDT behandeln?

  • Grundsätzlich können alle hellen Oberhautkrebsarten mit der Photodynamischen Therapie behandelt werden.
  • Insbesondere die aktinische Keratose, eine Vorstufe von Hautkrebs und der Basalzell- krebs, welcher der am häufigsten vorkommende Hautkrebs ist, können mit der Photodynamischen Therapie erfolgreich behandelt werden.

Was genau sind aktinische Keratosen?

  • Wirkt die Sonne über längere Zeit auf
    die Haut ein, können sich einzelne Zellen der Oberhaut krankhaft verändern.
  • Die Zellen haben einen so genannten aktinischen (durch Strahlen bewirkt) Schaden erlitten und sind zu Fremd- körpern in ihrem Zellverbund geworden.
  • Sie teilen sich, wachsen unkoordiniert und beginnen eine andere Art und Menge von Hornmaterial zu bilden als ihre normalen Nachbarzellen.
  • Dieses anormale Hornmaterial hat der Hauterkrankung den Namen Keratose gegeben.

Sind aktinische Keratosen gefährlich?

  • Die Erfahrung zeigt, dass solche Vorstufen
    von Hautkrebs (Präkanzerosen) sehr lange unverändert bleiben können und durch die Arbeit des eigenen Immunsystems sogar wieder verschwinden können.
  • Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 20% verwandeln sich aktinische Keratosen in einen Hautkrebs.
  • Aus diesem Grund sollten Präkanzerosen auf jeden Fall behandelt werden.

Wirkung der Therapie

Wirkung bei einer aktinischen Keratose:

Was genau ist Basalzellkrebs?

  • Wie bei den eben beschriebenen aktinischen Keratosen ist die Ursache dieser Art von Hautkrebs das Sonnenlicht.
  • Der Basalzellkrebs kann überall
    an der Haut auftreten, entwickelt sich jedoch bevorzugt an Stellen, die normalerweise stark der Sonne ausgesetzt sind.

Ist Basalzellkrebs gefährlich?

  • Der Basalzellkrebs ist nicht oder nur sehr selten in
    der Lage, Metastasen (Tochtergeschwülste) zu bilden. Aus diesem Grund ist er auch weniger gefährlich
    als andere Hautkrebsformen.
  • Dafür hat er andere sehr unangenehme Eigenschaften:

aggressivesundzerstörerischesWachstum
möglicheDurchdringungallerHautschichten
möglichesEindringenundZerstörenderdarunterliegendenKnochen

Wirkung der Therapie

Wirkung bei einem Basalzellkrebs:

Behandlungsdauer

  • Für den Ablauf der Behandlung gibt es zwei Möglichkeiten, für die sich Ihr Arzt je nach Art des Befundes entscheidet:
  • Es werden von Anfang an zwei Behandlungen geplant, die im Abstand von 7 Tagen durchgeführt werden.
  • Zunächst wird nur eine Behandlung geplant und Sie müssen nach ca. 3 Monaten zu einer Kontrolluntersuchung wieder bei Ihrem Arzt erscheinen. Eventuelle Reste werden dann in einer zweiten Behandlung beseitigt.

Vorteile der Photodynamischen Therapie

Die wesentlichen Vorteile dieser Behandlungsmethode sind:

  • die einfache und patienten- freundliche Anwendung.
  • es ist keine Operation notwendig
  • eine kurze Behandlungsdauer.
  • sehr gute kosmetische Ergebnisse (in der Regel kommt es nicht zur Narbenbildung).
  • gute Heilungserfolge,die den meisten anderen Behandlungsformen überlegen sind.

Photodynamische Diagnostik (PDD)

  • Vor der eigentlichen PDT kann der Arzt die eingecremten Stellen in einem abgedunkelten Raum mit einer Schwarzlichtlampe beleuchten.
  • Alle entarteten Zellen leuchten unter dieser speziellen Lampe rötlich auf.
  • Dadurch lässt sich die Lokalisation und die Ausdehnung der entarteten Zellen sehr genau bestimmen.
  • Darüber hinaus treten Stellen zu Tage, die man vorher mit dem bloßen Auge noch gar nicht bemerkt hat. Dies ist eine besondere Stärke und ein großer Vorteil der Methode.

Photodynamische Diagnostik (PDD)

  • Vor der eigentlichen PDT kann der Arzt die eingecremten Stellen in einem abgedunkelten Raum mit einer Schwarzlichtlampe beleuchten.
  • Alle entarteten Zellen leuchten unter dieser speziellen Lampe rötlich auf.
  • Dadurch lässt sich die Lokalisation und die Ausdehnung der entarteten Zellen sehr genau bestimmen.
  • Darüber hinaus treten Stellen zu Tage, die man vorher mit dem bloßen Auge noch gar nicht bemerkt hat. Dies ist eine besondere Stärke und ein großer Vorteil der Methode.

Photodynamische Diagnostik (PDD)

  • Vor der eigentlichen PDT kann der Arzt die eingecremten Stellen in einem abgedunkelten Raum mit einer Schwarzlichtlampe beleuchten.
  • Alle entarteten Zellen leuchten unter dieser speziellen Lampe rötlich auf.
  • Dadurch lässt sich die Lokalisation und die Ausdehnung der entarteten Zellen sehr genau bestimmen.
  • Darüber hinaus treten Stellen zu Tage, die man vorher mit dem bloßen Auge noch gar nicht bemerkt hat. Dies ist eine besondere Stärke und ein großer Vorteil der Methode.

Sprechen Sie das Praxisteam für weitere Informationen gerne an!

Ihr Dr. Degenhardt