Allergologe
In wenigen Sekunden startet unsere Diashow zum Thema Allergien. Jedes Chart wird ca. 15 Sekunden angezeigt. Insgesamt enthält diese Präsentation 14 Charts.
Allergologe in Bremen
Ein Allergologe beschäftigt sich mit Allergien und den Auswirkungen einer überschießenden und unerwünschten heftigen Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene).Allergie Ursachen und Herkunft
Die genauen Ursachen für die Bereitschaft mancher Körper, eine Allergie zu entwickeln, ist von den Allergologen nicht vollständig erforscht. Mögliche Ursachen:- Erbliche Einflüsse (Allergien sind HLA-assoziiert - human leucocyte antigen-System). Varianten sind mittlerweile in mehr als 50 verschiedenen Genen nachgewiesen (u. a. ADAM33, GPRA oder IL1RN, die alle eine Rolle bei der allergischen Entzündung spielen)
- Veränderung der Hautflora z. B. durch die Einführung von Windeln
- Unterforderung des Immunsystems in der frühen Kindheit mit viralen oder bakteriellen Erregern, z. B. durch übertriebene Hygiene (Flächendesinfektion)
- Durch Bewegungsmangel gerät der Säure-Basen Haushalt aus dem Gleichgewicht, was den Organismus zu einer Überreaktion veranlasst.
- Ungünstige Ernährung, in Diskussion sind bestimmte Fettsäuren sowie Vitamin D das immunsuppressiv wirkt
- Medikamente, z. B. Paracetamol
- Psychosomatik, allerdings mehr als sekundäres Phänomen im Sinn einer Konditionierung auf allergieauslösende Reize
- Zunahme der Milbenexposition durch bessere Isolierung der Häuser
- Zunahme des Pollenflugs, z. B. durch die Erderwärmung oder als Stressreaktion von Bäumen auf Schadstoffbelastung
- Frühe Änderungen in der Darmflora, die durch Antibiotika und Probiotika beeinflusst werden kann
- Kälteresistente Bakterien in Nahrungsmittel z. B. durch die Einführung von Kühlschränken
Die gebildeten Antikörper setzen sich an der Oberfläche von Mastzellen fest und sind dadurch in der Lage bei erneutem Kontakt die Allergene an die Mastzelle zu binden.
Als Folge der Bindung wird die Membran der Mastzellen durchlässig und die in ihnen gelagerten Bläschen schütten das Histamin aus, welches eine Entzündungs-Kaskade initiiert, die zu den bekannten Symptomen führt.
Therapie durch Allergologe
Die beste Variante ist natürlich das Vermeiden des Kontaktes mit einem Allergen, doch dies ist leider nur selten möglich. Klassische Beispiele sind Tierhaarallergien und Nahrungsmittelsallergien.Hyposensibilisierung ist eine Möglichkeit zur sekundären vorsorglichen Behandlung. Durch langsam ansteigende Dosen des Allergens, die in die Unterhaut gespritzt werden, soll das Immunsystem lernen, nicht mehr allergisch auf die auslösende Substanz zur reagieren. Hat die Therapie Erfolg, kann das Immunsystem dann auch auf neue Allergene korrekt reagieren und es entstehen weniger neue zusätzliche Allergien. Die Therapie erstreckt sich in der Regel über drei Jahre und kann von Nebenwirkungen bis hin zum allergischen Schock verbunden sein.
Für weiterreichende Informationen sprechen Sie bitte das Team ihres Allergologe in Bremen an.
© 2006 Allergologe Dr. Degenhardt
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