Photodynamische Therapie (PDT)
Die PDT wird in der Behandlung von Basaliomen (Basalzellcarcinomen) und
aktinischen Keratosen (Sonnenschäden der Haut) eingesetzt.
Sie ermöglicht eine schmerzarme Behandlung dieser oberflächlichen Hautveränderungen, die, wie sonst notwendig, nicht operativ entfernt werden müssen. Da diese Veränderungen bevorzugt im Gesicht bzw. am Kopf lokalisiert sind, ergibt sich hierdurch ein sehr gutes kosmetisches Ergebnis.
Die Behandlung wird mit sogenanntem kalten Rotlicht durchgeführt, welches bei einer Wellenlänge von 634 Nanometer (nm) mit einer speziell entwickelten Lampe auf die Haut eingestrahlt wird.
Für die Behandlung sind zwei Sitzungen erforderlich, welche im Abstand von einer Woche erfolgen. Zunächst wird, falls vorhanden, eine oberflächliche Kruste auf den Hautveränderungen abgetragen, anschließend wird eine Creme aufgebracht, welche als sogenannter Photosensibilisator wirkt. Der Inhaltsstoff Aminolaevulinsäure bewirkt eine verstärkte Lichtempfindlichkeit der veränderten Zellen unter dem eingestrahlten Licht der genannten Wellenlänge, so dass bis zu einer Eindringtiefe von 3mm die veränderten Zellen zerstört werden.
Die Creme muss zunächst unter Abdeckung 3-6 Stunden auf der Haut verbleiben, danach wird die genannte Bestrahlung bis zu 20 Minuten durchgeführt.
Während der Bestrahlung kommt es zu einem leichten Brennen der Haut, welches aber verträglich ist.
Nach einer Woche wird die gleiche Prozedur wiederholt.
Nach drei Monaten ist mit einem vollständigen Verschwinden der Läsion(en) zu rechnen.
Fazit:: Es handelt sich um eine nebenwirkungsarme, sehr sichere Methode zur Entfernung von Hautveränderungen, die sonst zwingend operativ behandelt werden müssten.
Bei Interesse sprechen Sie uns gern an, wir informieren Sie über die Kosten der Behandlung.
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